Internet - Kommunikation


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    Internet

    • Durch das Internet entstand die Netzkultur, in der man sich vor allem in Communities mit Gleichgesinnten aufhalten kann. Örtlich bedingte Grenzen sind aufgehoben, so dass man mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren kann.

      Immer mehr verschmelzen die Cybergesellschaft und die 'reale' Gesellschaft, insbesondere auch durch Dienste wie MySpace, mit dem Freunde Nutzerprofile, Fotos, Blogs und Verzeichnise einrichten können, um ein Soziales Netzwerk aufzubauen. Auch Instant Messaging hat dazu beigetragen.

      Durch die Vielzahl der Informationsquellen stellt der sinnvolle Umgang mit dem Internet größere Anforderungen an die Medienkompetenz der Benutzer als klassische Medien. Dadurch wird es außerdem attraktiver.

      Mit der steigenden Verbreitung des Internets wird in den Medien das Schlagwort Internetsucht vermehrt thematisiert. Wissenschaftlich ist der Begriff jedoch umstritten. Ob und wann die extensive Nutzung des Internets einen „schädlichen Gebrauch“ (siehe auch Missbrauch) darstellt und zur Abhängigkeit führt, wird vor allem in psychologischen Studien untersucht.

      Da das Internet in seinen Anfängen nur von Wenigen genutzt und verstanden wurde, handelte es sich lange Zeit um einen mehr oder weniger rechtsfreien Raum; staatliche Stellen hatten von Vorgängen und Funktionsweise des Internets wenig oder keine Kenntnis, und es herrschte keine Erfahrung mit der Anwendung bestehender Gesetze auf Vorgänge im Netz. Dies hat sich in den vergangenen Jahren rapide gewandelt, und während der zunehmende Zugriff des Staates oft als Steigerung der Rechtssicherheit begrüßt wird, bringt diese Entwicklung auch Nachteile mit sich (siehe z. B. Telekommunikationsüberwachung und Internet in der Volksrepublik China).

    Quelle: Internet

    Kommunikation

    Eine allgemein anerkannte Definition des Begriffs besteht nicht. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Kommunikation ist erstens ein komplexes Phänomen, das nicht einfach beschrieben werden kann.[2] Das Thema Kommunikation wird zweitens mit unterschiedlichen Einstellungen und unter unterschiedlichen Zielsetzungen behandelt. Die Definitionen des Begriffs Kommunikation hängen folglich von den unterschiedlichen Voraussetzungen ab, die dabei gemacht werden. Die Voraussetzungen sind erkenntnistheoretischer Art, und sie betreffen zu einem großen Teil die Teilnehmer des Prozesses. Dies wird bereits an uneinheitlichen Bezeichnungen deutlich (Beispiele: „Kommunizierende“, „Kommunikatoren“, „Kommunikanten“, „(Kommunikations-)Partner“, „Sender und Empfänger“, „A und B“, „Sprecher und Hörer“, „Produzent und Rezipient“, „Systeme“, „Maschinen“, „Computer“, „Leiber“[3]).

    Die Ansätze unterscheiden sich grundsätzlich anhand der Frage, ob die Teilnehmer einer Kommunikation ausschließlich als Menschen bestimmt werden, oder allgemeiner als Lebewesen, zu denen dann auch die Tiere gezählt werden, oder ob die Teilnehmer einer Kommunikation als technische Geräte (philosophischer Terminus: „Kunstprodukte“) angesehen werden. In Abhängigkeit von dieser Frage können auch Vorgänge, die sich zwischen Menschen und Computern abspielen, als Kommunikation bezeichnet werden („Mensch-Maschine-Kommunikation“). Im Extremfall wird der Kommunikationsbegriff mit dem Wahrnehmungsbegriff gleichgesetzt. Dann wird Wahrnehmung als ein kommunikativer Prozess zwischen einem wahrnehmenden Lebewesen und den wahrgenommenen Elementen in seiner Umgebung angesehen.[4]

    Ein weiteres Kriterium bei der Definition von Kommunikation liegt darin, ob die Kommunizierenden unter dem Aspekt des Verhaltens oder des Handelns angesehen werden. Verhalten wäre - grob gesprochen - die Beschreibung rein äußerlich beobachtbarer körperlicher Bewegungen und deren Produkte (Geräusche, Wörter, materiale Zeichen etc.). In die Beschreibung von Handeln gehen Bewusstseinsprozesse im weiten Sinne mit ein; dazu gehören Vorstellungen, Gedanken, Schlussfolgerungen, Planungen und anderes. In diesem Zusammenhang steht die Entscheidung, ob Bewusstsein und/oder eine Gerichtetheit (Intentionalität) in die Definition von Kommunikation einbezogen wird (Turing-Test).

    Eine weitere, für den Kommunikationsbegriff folgenreiche Voraussetzung besteht in der Entscheidung, ob die Teilnehmer an einem Kommunikationsprozess als fertig vorfindliche Individuen angesehen werden sollen, oder ob Kommunikation als ein Bestandteil der Entstehung von Lebewesen gelten kann. Im ersten Fall werden zuerst Individuen beschrieben. Anschließend wird die Frage gestellt, was diese Individuen gemeinsam tun, und auf welcher Grundlage sie kommunizieren. Die Frage nach der Kommunikation wäre in dieser Sichtweise der Existenz der Individuen nachgeordnet (sekundär). Im zweiten Fall wären Individuen nicht mehr als isolierte Einzelwesen anzusehen, sondern als Lebewesen, an deren Entwicklung andere Lebewesen durch Kommunikation maßgeblich beteiligt sind. Was sie denken, in welcher Sprache sie sprechen, was sie tun (oder: wie sie sich verhalten; je nach Definition) hängt in dieser Sichtweise von vorangegangenen Kommunikationen ab - auch dann, wenn sie gerade allein sind. Kommunikation wäre dann ein Erklärungsprinzip: Entwicklungen von Lebewesen könnten unter anderem durch Kommunikationsprozesse erklärt werden.

    Quelle: Kommunikation

     

     

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